Autogas
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Kfz auf Autogas umrüsten - Ein Beitrag zum Umweltschutz?

Das Umweltbewusstsein der Gesellschaft ist stark angestiegen. Die Menschen machen sich mehr Gedanken über den Klimaschutz als noch vor zehn Jahren. Mittlerweile müsste jedem klar sein, dass die Umwelt stark angeschlagen ist und geschützt werden muss. Aus diesem Grund haben sich in der Vergangenheit viele Unternehmen und Privatleute Gedanken darüber gemacht, wie sie einen Teil zum Klimaschutz beitragen können. Denn jeder kann einen Beitrag dazu leisten und sich aktiv am Schutz der Umwelt beteiligen.

Kfz auf Autogas umrüsten

Autogastankstelle

Das Auto ist für viele in der heutigen Berufswelt unverzichtbar geworden. Öffentliche Verkehrsmittel sind nicht immer eine Option und deshalb haben viele ein eigenes Auto, das sie täglich nutzen. Auf Grund der hohen Nutzung trägt das Auto aber auch einen Großteil zur Umweltverschmutzung bei. Vieles wurde schon Unternommen um den Schadstoffaustoss der Autos zu mindern, man bedenke nur die Einführung des Katalysators, sowie die Festlegung der Abgasgrenzwerte. Waren zu Beginn die Katalysatoren noch ungeregelt, so Entwickelten sie sich im Laufe der Jahre immer weiter und die Abgaswerte verringerten sich zu Fahrzeugen ganz ohne Katalysator drastisch. Doch das allein genügt immer noch nicht und um das zu ändern, haben sich bereits eine Vielzahl von Autofahrern für eine Umrüstung auf Autogas entschieden. Doch zu diesem Thema gibt es immer noch sehr viele falsche Vorstellungen, die einige Autofahrer von der Umrüstung abhalten.

Die Umrüstung auf Autogas

In der Gesellschaft ist die Meinung, dass die Umrüstung auf Autogas kompliziert ist, immer noch weit verbreitet. Doch das ist genau genommen so nicht richtig. Denn die Umrüstung ist bei einem Großteil der deutschen Autos von vorne herein möglich. Autogas kann in einem normalen Ottomotor eingesetzt werden und deshalb werden viele der Fahrzeuge auch mit Benzin und Gas betrieben. Ein Autogastank darf nur bis zu maximalen 80% der gesamten Füllmenge befüllt werden. Ist diese Füllmenge erreicht, schaltet ein Füllstoppventil den Tankvorgang automatisch ab. Sollte das Autogas daher unterwegs ausgehen, kann der Fahrer auf Benzinantrieb umschalten und weiterfahren. Ein solcher bivalenter Antrieb (mehr unter n-tv.de) hat also den Vorteil, dass diese Fahrzeuge über zwei Tanks verfügen. Nämlich über einen separaten Autogastank und einen Benzintank.

Der Einbau

Wer kein neues Fahrzeug mit Autogasantrieb kaufen, sondern sein eigenes Fahrzeug mit Benzinantrieb umrüsten möchte, findet im Internet oder bei Fachbetrieben Listen mit den umrüstbaren Fahrzeugen. Falls das eigene Fahrzeug umrüstbar ist, sollte man sich vorher bei einem Fachmann beraten lassen. Schließlich ist die Umrüstung nicht ganz billig. Eine Umrüstung eines Gebrauchtwagens liegt im Schnitt zwischen 2.000 und 3.000 Euro.

In der Regel wird der Gastank im Kofferraum untergebracht. In der Mulde des Reserverads wird dieser eingebaut. Sollte diese Mulde zu klein sein, muss der Tank in einigen Fällen auf andere Art und Weise verbaut werden.

Das Sicherheitsrisiko

Viele sind der Meinung das Sicherheitsrisiko mit Autogas wäre zu groß. Doch das ist ein Irrtum. Der Gastank ist so gebaut, dass er Unfällen ohne Weiteres stand hält. Auch ein großer Temperaturanstieg kann ihm nichts anhaben. Jedoch muss er normalerweise spätestens nach einer Nutzungsdauer von zehn Jahren ausgetauscht werden. Die Betriebsdauer eines Autogastanks kann aber je nach Hersteller schwanken. Desweiteren gibt es die sogenannte Gassystemeinbauprüfung, welche durch den Technischen Überwachungsverein (TÜV) durchgeführt wird.

Der Beitrag zum Umweltschutz

Mit einer Umrüstung auf Autogas kann man einen großen Teil zum Umweltschutz beitragen. Der Schadstoffausstoß ist bei Autogas wesentlich geringer als bei normalem Benzin. Im Vergleich verringert sich zum Beispiel der Ausstoß von Stickoxiden um über 80% und der Ausstoß von Kohlenwasserstoff um sensationelle 50%. Bei einer Verringerung der CO2 Emissionen um 15%, sollte sich jeder darüber Gedanken machen, ob man das Geld für ein geplantes Auto Tuning nicht lieber in eine Autogasumrüstung investiert und so einen großen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Doch nicht nur jeder einzelne kann so seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten, auch von Seiten des Staates gab es immer wieder Bemühungen den Schadstoffaustoss zu minimieren. So wurden die Grenzwerte immer wieder nach unten korrigiert beziehungsweise auf Fahrzeuge mit erhöhten Abgaswerten höhere Steuern erhoben. Schließlich entschloss sich die Bundesregierung im Jahre 2006 per Gesetz die sogenannten Umweltzonen in Innenstädten einzuführen. Diese sind jedoch sehr umstritten, da Studien immer wieder belegen, dass die Verbesserung der Luftqualität in den festgelegten Umweltzonen nicht zu erkennen war.

Wer also das nötige Kleingeld hat, kann das Hobby Auto Tuning natürlich auch mit einem Autogasantrieb kombinieren und so Spaß mit dem wichtigen Thema Umweltschutz kombinieren. Bevor man sich für eine Umrüstung tatsächlich entscheidet, sollte man sich darüber informieren ab wann sich der Autogasantrieb rentiert.

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