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Autogas Umrüstung und Kfz-Versicherung

Muss die Autogasumrüstung eines Autos der Versicherung mitgeteilt werden? Ändert sich etwas an der Versicherung??

Autogas Umrüstung und Kfz-Versicherung

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Die Umrüstung eines Kfz auf Autogasbetrieb muss nicht zwingend, sollte aber der Versicherungsgesellschaft mitgeteilt werden, um keinen Versicherungsschutz einzubüßen. Unter Umständen ändert sich gar nichts an der Versicherung, weil diese so einen Umbau schon einschließt, manchmal ist ein Zusatztarif nötig, es gibt jedoch auch Rabatte für ökologisches Fahren. Nachsehen und melden lohnt auf jeden Fall.

Die Regeln für "Umrüst-Kunden"

Jede Versicherungsgesellschaft stellt ihre eigenen Regeln auf, die sich nicht nur auf den Einbau einer Autogasanlage, sondern generell auf Umbauten am Auto beziehen. Es ist generell in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen der eigenen Kfz-Versicherung (AVBs) nachzulesen, was dort über Umrüstung steht. Wer die Bedingungen nicht zur Hand hat, erhält sie auf Anfrage von seiner Gesellschaft oder kann sie im Internet nachlesen. In den Bedingungen ist definiert, was ein Umbau ist und welche Teile nach einem Umbau in welcher Höhe beitragsfrei durch die (Voll-)Kaskoversicherung mitversichert sind. Oft ist dort die Aufführung "Gasanlage" zu finden. Wenn das nicht der Fall ist, kann diese Anlage nach dem Umbau zusätzlich versichert werden, oder man verzichtet auf den Schutz per Versicherung für die Anlage. Es gibt hier allerdings Feinheiten zu beachten. In jedem Fall kann und soll die Anlage nach der Umrüstung der Versicherung gemeldet werden, indem die Rechnung vorgelegt wird, die von einer Fachwerkstatt stammen muss. Wenn der Umbau nicht gemeldet wurde und ein Schaden an der Anlage entsteht, ist es seitens der Versicherung Ermessensfrage, diesen zu begleichen. Schlimmstenfalls bekommt man bei einem Totalschaden den Autowert ohne Gasanlage ersetzt.
Für die Haftpflicht sollte es durch die Gasanlage zu keinem höheren Beitrag kommen, da diese die Leistung des Wagens nicht erhöht, also auch nicht das Gefährdungsrisiko und damit die Typklasse. Wenn ein Versicherer hier höhere Beiträge verlangt, würden diese zu einem außerordentlichen Kündigungsrecht führen, damit sollte man auch drohen. Gegebenenfalls muss jedoch ein günstigerer Anbieter gesucht werden. Diese Fälle sind aber im Grunde nicht bekannt.

Spezialversicherer für Gasanlagen

Es gibt schon einige Gesellschaften, die sich speziell auf umgerüstete Autos spezialisiert haben. Hier ist zu beachten, dass einige Gasversicherer mit Garantien werben (garantierte Regulierung, möglicherweise mit Rabattrettung), diese jedoch nur gelten, wenn ein gasbedingter Schaden entstanden ist. Andere Versicherer machen die Regulierung von der Gasanlage völlig unabhängig. Wer also gezielt nach einer Versicherung für ein auf Autogas umgerüstetes Kfz sucht, sollte solche Feinheiten beachten. Die Versicherungen sind nicht teuer, sie beziehen sich auf die Laufzeit der Gasanlage und das Alter des Fahrzeuges, das heißt, sie kalkulieren ein, dass die Gasanlage meist in ein Gebrauchtfahrzeug eingebaut wird. Die Laufzeit der Gasanlage wiederum wird sowohl in Monaten als auch Kilometern kalkuliert. Es werden der Motor, der Katalysator und die Lambdasonde speziell versichert.
Noch andere Versicherungen gewähren sogar Rabatt auf den ökologischen Umbau des Fahrzeuges. Dieser Ökotarif gewährt dem Kfz-Besitzer einen Nachlass auf die Versicherung, bis zu 15 Prozent sind am Markt zu finden. Der Nachlass ist allerdings vom Antrieb abhängig, den höchsten Rabatt gibt es für Fahrzeuge mit monovalentem Antrieb, das heißt dem Antrieb, bei dem die Wagen fast ausschließlich mit Autogas fahren. Der bivalente Antrieb wird entsprechend geringer rabattiert.

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